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Fachtagung Verwaltungsinformatik und
Fachtagung Rechtsinformatik 2019
6. - 7. März 2019
Münster
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Pressemeldung 09.06.2011

erstellt von cgeiger — zuletzt verändert: 20.03.2012 14:45

Pressemeldung zur FTVI&FTRI 2012

Die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) haben zum Ziel, einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern, Rechtspraktikern und Beratern zu fördern, indem Konzepte und Erfahrungen analysiert sowie Umsetzungsstrategien aufgezeigt werden. Vom 14.03.-16.03.2012 stehen die 9. FTVI und die 2. FTRI in Friedrichshafen daher unter dem gemeinsamen Motto: „Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur“. Die FTVI&FTRI 2012 setzt sich aus einer technischen, rechtlichen, ökonomischen, verwaltungswissenschaftlichen und politischen Sicht mit den folgenden  drei Themenfeldern auseinander: 1. Öffnung von Staat und Verwaltung (Open Government und Good Governance), 2. Offene, smarte und vernetzte Verwaltung und 3. Politische und rechtliche Vorgaben für Staat und Verwaltung. Beiträge der Verwaltungsinformatik, der Rechtsinformatik und des Informationsrechts sowie verwandter Disziplinen aus Wissenschaft und Praxis im Kontext „Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur“ sind gerne erwünscht. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ftvi.de.

Hintergrundinformation:
Soziale Medien, die Web 2.0-Technologien und Cloud Computing-Angebote tragen derzeit erheblich zu einer Öffnung von Staat und Verwaltung bei. Sie stärken viele Good-Governance-Prinzipien wie etwa Offenheit, Transparenz, Partizipation, Kollaboration, Bürgerorientierung und Verantwortungsbewusstsein. Allerdings muss das Regieren und Verwalten in offenen, dynamischen und komplexen Strukturen noch erlernt werden. Open Data und Innovationsplattformen bringen Innovations- und Öffnungsimpulse in die öffentliche Verwaltung. Interoperabilität und offene Standards helfen, bestehende Barrieren über Organisationsgrenzen hinweg zu überwinden. Daten, Informationen und Wissen lassen sich über das semantische Web, Ontologien, Simulationen, Augmented Reality, das Internet der Dinge und das Internet der Dienste vollkommen neu erschließen. Die Konzepte prägen einen nachhaltigen gesellschaftlichen und kulturellen Wandel. In den zunehmend vernetzten Regionen und Städten Europas stößt dies auf fruchtbaren Boden und gewinnt so an weiterer Dynamik, Komplexität und Wirkung. Das Engagement der Bevölkerung und ihre Mitwirkung in vielen Bereichen sind Vorboten einer Entwicklung, die in den kommenden Jahren die Gesellschaft und den öffentlichen Sektor verändern wird. Staat und Verwaltung werden sich mit den Herausforderungen einer engagierten Öffentlichkeit konstruktiv auseinander setzen müssen und diese künftig aktiv nutzen. Dadurch kann das Vertrauen der Bürgerschaft in staatliche Institutionen gefestigt werden. Gleichzeitig ist die Verwaltung dann auf zunehmend raschere Veränderungen besser vorbereitet. Sie kann diese selbst proaktiv mitsteuern. Zugleich sorgen die Breitbandvernetzung bei Festnetz und Mobilfunk, die zunehmende Rechen-leistung der Prozessoren, mobile Endgeräte sowie die Verfügbarkeit von Hochleistungsservern über das Internet dafür, dass die Qualität, der Nutzen und die Verbreitung von vernetzten und mitdenkenden Anwendungen im E-Government zunehmen werden. Das Zusammenspiel von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, von Stadt- und Regionalentwicklung und von hoher Innovationsbegeisterung eröffnen soziale und technologische Integrations- und Vernetzungspotentiale, an deren Realisierung bisher nicht zu denken war.

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